Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen. Wieso Fügung ? ... Ich bestreite nicht: Es war mehr als nur ein Zufall, dass alles so gekommen ist. Es war eine Kette von Zufällen. Aber wieso Fügung? Ich brauche, um das Unwahrscheinliche als Erklärungstatsache gelten zu lassen, keinerlei Mystik. Mathematik reicht mir! ( Walter F. in "Homo Faber")Ich kann mir gut vorstellen, dass sich so mancher recht gebildete Zeitgenosse sich in diesem Zitat wiederfinden kann. So oder so ähnlich ist mir gegenüber schon oft argumentiert worden, insbesondere von Menschen mit einer naturwissenschaftlichen Prägung.
Aber mal ganz ehrlich: Ist es nicht ein wenig kleinkariert, außergewöhnliche Zufälle rein mathematisch erklären zu wollen? Frei nach dem Motto: Statistisch gesehen muss irgendwann auch mal das unwahrscheinliche Ereignis eintreten. Es bedarf da also keiner höheren Lenkung als Erklärung!
Nehmen wir also mal an, dass das mit einer mathematischen Erklärung für unwahrscheinliche Begebenheiten wirklich funktionieren würde (- persönlich bezweifele ich das -), dann hieße dies ja keineswegs zwingend, dass höhere Mächte nicht doch lenkend eingegriffen haben könnten, oder?
Redlicherweise kann dies nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Zumindest als ein mögliches Erklärungsmodell sollte es anerkannt werden.
Persönlich denke ich allerdings, dass bei genauerer Untersuchung man genug Indizienmaterial erhält, um in den sogenannten außergewöhnlichen Zufällen des Lebens eine höhere Lenkung erkennen zu können. Diese These werde ich im Folgenden zu untermauern versuchen:Kann das ein Zufall gewesen sein?
Nächster Abschnitt: Wie alles begann!

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